Gravel Bikes

In den USA sind Gravel Bikes ein echter Renner, in Europa gewinnen sie zunehmend an Bedeutung. Egal, ob asphaltierte Straße oder unbefestigte Wege – das Gravel Bike macht bezüglich Fahrkomfort keinen Unterschied.

Das Focus Izalco MAX macht auch im Windkanal eine gute Figur

Nachdem Focus mit dem Izalco das leichteste DISC Rennrad der Welt hergestellt hat, kommt jetzt die Aero-Fortsetzung des Erfolgsrades. Dabei hat der Hersteller alles am Bike in Frage gestellt und neu überdacht. Die Ziele blieben dabei gleich: Das schnellste Rad zu bauen und dabei das Fahrgefühl und den Spaß in der Gruppe zu fördern.

Zumindest mit dem ersten Ziel sind Sie dabei wieder mal ein gutes Stück nach vorn gegangen. Um das zu erreichen hat Focus sich an die Aerodynamik und das Gewicht begeben, was wir im Folgenden mal kurz vorstellen wollen.

Wie üblich, wenn man etwas aerodynamischer machen möchte, kommt es auf eine Testfläche mit viel Wind an. Der Windkanal erlaubt es dabei, recht realistische Gegebenheiten aus der Natur im Labor nachzustellen. Das hat den Vorteil, dass die hochsensiblen Messgeräte nicht mit auf die Strecke genommen werden müssen, sondern die Strecke zum Bike kommt.

Herausgekommen ist dabei ein Mix aus Kamm-Tail-Profilen und ausgewogenen Proportionen, mit versteckten Zügen und dabei immer noch sehr geringem Gewicht. Am Reißbrett bedeutete das schon einmal einen verbesserten Luftwiderstand von sechs Prozent. Verglichen mit den Rädern aus der vergangenen Serie bei gleichbleibendem Equipment und dem Dummy-Fahrer.

Aber nicht nur die Züge wurden versteckt, sondern sogar die Schrauben. Insgesamt ergab sich dabei aber eine etwas erhöhte Sitzposition, die Focus mit einem -15° Carbon-Vorbau kontert. Das verbesserte Design des Vorbaus gibt es übrigens in fünf Längen von 80-120 mm.

Einzelheiten zu Einzelteilen des Izalco Max von Focus

Der Rahmen

Die Geometrie des Rahmens wurde nur leicht modernisiert und besteht im Grunde aus den Erfahrungen der tour de France-Siegen und den Ansprüchen von Rennfahrern die täglich trainieren/fahren wollen. Davon unabhängig wurde bei den „Extremgrößen“ XXS und XXL auf große und kleine Rennradfahrer Rücksicht genommen und dafür entsprechende geometrische Änderungen am Rahmen vorgenommen. Top!

Das schöne ist, dass bei der ganzen „Versteckerei“ und dem Erklimmen des „Aerodynamik-Gipfels“ nicht das Design vergessen wurde. Gleichmäßige formschöne Übergänge machen den Rahmen zu einem echten Hingucker.

Weitere Vorteile des Rahmens sind das tiefere Tretlager für mehr Fahrstabilität, die Reifenfreiheit von 28 mm und die MAX Carbon Technologie. Auch wenn man das beim Fahren vielleicht nicht merkt ist das Ganze auch noch UCI-zertifiziert.

Der Sattel

Die Sattelstütze besitzt ein D-Profil mit einem Versatz von 15 mm. Damit das sich nicht auf die Sitzposition auswirkt wurde das Sitzrohr nach vorn geschoben, um den effektiven Versatz dabei auf 2 mm zu beschränken. Dieser Kniff sorgt für einen Bonus in der Ergonomie und beim Komfort. Auf eine moderne Race-Position müsst Ihr dabei also nicht verzichten. Titanschrauben reduzieren das Gewicht zusätzlich.

Der Lenker

Viele Einstelloptionen bietet der Lenker im Standardformat. So lässt er sich über einen speziellen, zweiteiligen Spacer einfach in der Höhe verstellen. Die nahtlose Fortführung der Kabelintegration von Lenker und Vorbau ermöglicht zudem die einfache Demontage des Lenkers, um das Bike einfach im Koffer zum Schauplatz Deines nächsten Sieges zu transportieren. Ein Radcomputer wird über einen Adapter direkt am Lenker befestigt.

Die Bremsen

Die bei einem Disc-Bike obligatorischen Scheibenbremsten kommen beim Izalco MAX mit einer größe von 160 mm daher und liefern auch bei den hohen Geschwindigkeiten eine zuverlässige und sicher abrufbare Bremsleistung.

Die Steckachse

Noch zu erwähnen wäre die schnellste Steckachse der Welt R.A.T, welche für das MAX weiter verbessert wurde und damit noch besser im Handling und beim Luftwiderstand abschneidet.

 

Eine Übersicht zu den Bikes der Izalco Max Reihe findet Ihr hier! Lasst Euch dazu am Besten auch direkt von uns beraten und stellt Euch mit uns Euer MAX-Traum zusammen. Wir freuen uns auf Euren Besuch.

Specialized Tarmac

Wir präsentieren die neuen Tarmac, Roubaix Disc, Diverge, Cyclocross Crux und das Touring Adventure Rennrad Sequia auch als Rahmenset zum individuellen Aufbau. Wir bieten jedem Kunden die Möglichkeit mit Hilfe unserer kompetenten Beratung sein Traumrad nach seinen eigenen Vorstellungen zusammen zu stellen. Einfach Custommade by Campana.

Das neue Tarmac überzeugt durch den leichten Rahmen (730 Gramm), im Windkanal entwickelte Aerodynamik und Leistungskennzahlen im Bezug auf Steifigkeit und Handling.

Hier ein paar Bilder von einem Custommade Specialized Tarmac SW Saga Superstar aufgebaut für einen begeisterten Specialzed Fan.

Gravelbike Balkantrasse

Keine andere Region in Deutschland hat auf so kleinem Raum diese Vielzahl von Talsperren und Seen wie wir hier direkt vor der Haustüre finden. Die insgesamt 12 Talsperren wurden zwischen den Jahren 1899 und 1985 erbaut. Wobei 6 von Ihnen für die Trinkwasserversorgung der Menschen im Bergischen Land genutzt werden.

Ich möchte euch jetzt auf meine Lieblingsrunde entführen:

Los geht es vom Geschäft in der Industriestraße in Burscheid. Den Einstieg der Balkantrasse in Richtung Hilgen ist schnell gefunden und die Strecke führt uns über Wermelskirchen, Bergisch Born weiter in Richtung Remscheid. Also ruhiges Einrollen ist angesagt. Bis wir dann kurz vor Remscheid-Lennep die asphaltierte Trasse verlassen dürfen. Auf schmalen Waldwegen bewegen wir uns in Richtung Eschbachtalsperre und passieren schnell die Panzertalsperre in Lennep. Die Streckenführung wechselt noch zwischen Asphalt und leichtem Schotter und bringt es zur ersten großen Talsperre des Bergischen Landes – der Wuppertalsperre – welche der Hochwasser- und der Niedrigwasseraufhöhung der Wupper dient. Sie liegt im Städtedreieck Remscheid, Radevormwald und Hückeswagen. Sie lockt viele Erholungsuchende ist aber selten überlaufen. Auf einem Schotterweg geht es entlang der Wasserkante stetig bergauf und ab, abgehende Wanderwege von dem Rundweg lassen jede Menge Spielraum um die Streckenführung zu verändern. Die Ausblicke auf die Talsperre sind immer wieder überwältigend für mich, Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen.

Wir überqueren die Krähwinklerbrücke und fahren entlang des Rundweges in Richtung Wupper Vorsperre. Wir rollen entlang der Vorsperre und machen uns auf den Anstieg in Richtung Mitberg. Wieder ein Wechsel von asphaltierten schmalen Straßen, Wald- und Schotterwegen bevor wir die Rader Straße kreuzen und uns auf die Feldwegabfahrt in Richtung Bevertalsperre begeben. Jetzt kommt mit dem Crosser schon mächtig Fahrspaß auf und Vorsicht ist angesagt, da immer wieder durch Befahrung von Landfahrzeuge die Waldwege ihren Untergrund verändern. Nach einigen Kilometern durch Wiesen und Waldstücke erreichen wir die Seitenarme der Bevertalsperre und ein toller Ausblick aufs Wasser und die kleinen Segelschiffe bringt uns ein Lächeln ins Gesicht. Die Bevertalsperre ermöglicht unzählige Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Wassersportmöglichkeiten, Camping und vieles mehr. Wieder entlang der Wasserkante führt uns die Strecke auf einem befestigtem Waldweg in Richtung Bruch. Nur wenige Wanderer sind unterwegs, so haben wir freien Blick und fahren zügig voran. Kurz nach Bruch geht es über ein Straße den berghinauf in Richtung Egen. (dieser Ort erinnert mich immer wieder an meine vielzähligen Teilnahmen am Hücksewagener Triathlon Klassiker – höchster Punkt der Radstrecke)

Nach einigen weiteren Straßen Kilometern durch die schöne Mittelgebirgsregion Bergisches Land mit ihren Wiesen und Wäldern befinden wir uns auf die Anfahrt zur Neyetalsperre mit ihrem schönen ca. 12 km langen Rundweg entlang des Ufers. Die tolle Strecke führt durch das Naturschutzgebiet Rund um die Neyetalsperre, entlang der zahlreichen Buchten und endet an der denkmal geschütze Staumauer mit der Anfahrt hoch zum Forsthaus. Weiter geht es auf Waldwegen entlang des Neyebachs in Richtung Ortskern Wipperfürth. Hier ist es an der Zeit ein kurzen Kaffeestop einzuplanen, bevor wir die Anfahrt für unser nächstes Etappenziel die große Dhünntalsperre in Angriff nehmen. Über schmale Waldwege erst Auf und Ab geht es durch das Mohlstal, passieren wir die Purd, Boxberg und finden den Einstieg am Einlauf der Dhünn auf den Rundweg der Talsperre. Die große Dhünntalsperre wurde zwischen den Jahren 1975 und 1985 gebaut und dient als Haupt Trinkwasser Bereitstellung für unsere Region. Wir folgen dem Rundweg auf der linken Seite direkt am Ufer gelegen (welcher in den Sommermonaten geöffnet ist) und geniessen die tollen Ausblicke auf die Talsperre. Nach ca. 5 km flachem Waldweg passieren wir den Damm der Vorsperre und haben ein tollen ausschweifenden Blick auf die große Dhünntalsperre mit ihren vielen Seitenarmen. Dann wird die Strecke technisch anspruchsvoll und führt uns bergan nach Unterberg um uns dann auf eine weitere technische Bergab Passage zur Kleinen Dhünn Vorsperre zu begeben. Hier verabschieden wir uns von der Talsperre um über einen Wanderweg nach Große Ledder zu Fahren. Wir passieren den Ort Stumpf und Dabringhausen und erreichen das beliebte Eifgental. Hier teilen wir den Waldweg mit vielen Wanderern und nehmen bei der Rausmühle (Campana Do it yourself Bike Service Station) die Straße hinauf auf die Balkantrasse dieses mal in Richtung Opladen. Die letzten 7 km lassen wir die Tour über die Balkantrasse in Richtung Opladen ausrollen und beenden unsere Runde um die Talsperren des Bergischen Landes.

Wenn Euch der Artikel gefallen hat, könnt Ihr hier über eine andere Tour von mir lesen.

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